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Heilmittel aus der Küche

Die Themen dieser Seite:


Wenn die Prinzessin auf der Erbse das gewusst hätte Erbsen

Zugegeben: Sie sehen sich ähnlich, aber hätten Sie gedacht, dass die Erbse es mit der „Pille“ aufnehmen kann? In Tibet und in manchen Gegenden Indiens soll die Bevölkerungszahl nur deshalb seit 200 Jahren konstant geblieben sein, weil die Frauen dort außergewöhnlich viel der kugeligen grünen Hülsenfrüchte essen und daher nicht so fruchtbar sind als anderswo. 

Ein pflanzliches Verhütungsmittel ganz ohne Nebenwirkungen und obendrein noch lecker? Aber das ist noch längst nicht alles, was die Welt der Wurzeln und Gemüse zu bieten hat: So Chicorée gegen Pickel, Rettich bei Magen-Darm- und Gallenleiden, Sellerie als Potenzmittel, Pastinaken zur Blutgerinnung, Auberginen gegen Verstopfung und und und.

Gemüse steht wie die Wissenschaftler sagen, wie alle Pflanzen am Anfang der Nahrungskette. Sie können also die „reinsten“ Informationen der Natur weitergeben und belasten unseren Organismus deshalb so wenig, weil allen voran die Wurzeln wie Karotten, Lauch und Sellerie, die, in der geschützten Erde gedeihend, am Wenigsten unter schädlichen Umwelteinflüssen zu leiden haben - chemische Düngung natürlich ausgeschlossen!

Die medizinische Wirkung der Gemüse wird oftmals bereits durch die moderne Ernährungswissenschaft erklärt.
Wichtig: Wenn es Ihnen um den therapeutischen Einsatz geht, dann vergessen Sie konservierte Gemüse aus Gläsern und Dosen! 

Die wertvollen Inhaltsstoffe sind hier weitgehend zerstört. Machen Sie sich die Mühe auf den Markt zu gehen und das Gemüse (am besten beim Biobauern) täglich frisch auf den Tisch zu bringen. Und: Garen Sie das Gemüse, wenn Sie es nicht sogar roh essen wollen, nur kurz, um möglichst viele Wirkstoffe zu erhalten. Oder: Holen Sie sich das Gemüse schonend hergestellten reinen Press-Säften aus dem Reformhaus. 

Das ist so gut wie frisch und Ihre Gesundheit - und auch Ihr Gaumen - wird es Ihnen danken.

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PaprikaPaprika gibt Power

Die Volksmedizin schätzt die grünen, roten und gelben Schoten als Verjüngungsmittel. Der Wirkstoff Capsicain regt die Verdauungsdrüsen an und kräftigt - über Anregung der Nebennierenrinde - ganz allgemein. 
Also: Viel frischen Paprika als Salat oder Gemüse genießen!

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Kürbis hilft gegen Rheuma

Das Kürbisgemüse wirkt mild abführend, wird aber als Darmgifte ausschleusendes Mittel auch bei Durchfällen gegeben. Versuchen Sie es bei gekränktem Verdauungstrakt einmal mit einem „Kürbis-Tag“ (nur gedünstetes Kürbisfleisch essen). Die Volksmedizin schwört auf die heilende Wirkung von Kürbis bei rheumatischen Erkrankungen. Besonders wirksam sind auch die Kürbiskerne (erhältlich in Reformhäuser) bei Bandwürmer, Blasenschwäche und als Mittel gegen beginnende Vergrößerung der Vorsteherdrüse.

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Gurken gegen Gicht

Der Saft von Salat- und Schälgurken ist ein bewährtes Diätmittel gegen Rheuma und Gicht durch die Anregung der Nierentätigkeit und Ausschwemmung von Giftstoffen. Auch bei Hautflechten hilft die Gurke innerlich und äußerlich zugleich. In der Kosmetik verwendet man Gurkenscheiben zur Erfrischung und Straffung ermüdeter Haut.

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Kohl und sein „Anti-Ulkus-Faktor“ Kohl

Im Jahre 1950 entdeckte der amerikanische Forscher G. Cherney einen in größeren Mengen vorkommenden Stoff, den er wegen seiner heilsamen Wirkung auf Magen- und Darmgeschwüre, Anti-Ulkus-Faktor nannte. Bei einer Untersuchung bei Patienten mit Zwölffingerdarm- geschwüren verschwanden alle die Geschwüre nur durch Einnahme des Kohlsaftes (meist Presssaft aus Weißkohl) nach durchschnittlich 3 Wochen spurlos. 
Zur Vorbeugung von Magen-Darm-Geschwüren genügt es täglich einen viertel Liter Kohlsaft (auch Sauerkrautsaft) aus dem Reformhaus (unerhitzt) zu trinken. Zur Therapie sind größere Mengen Mengen nötig (Absprache mit dem Therapeuten). 

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Runkelrüben verjagen Gifte und Viren

Bei Runkelrüben - das sind Futterrüben, Mangold und rote Beete hat  einen speziellen Eiweißbaustein, das Betain, entdeckt, der für eine laufende Entgiftung der Leber sorgt und darüberhinaus die Leber beim Fettabbau unterstützt: Tipp für Übergewichtige! 
Ein weiterer wichtiger Stoff der Runkelrüben ist Betanin, das das Wachstum von Bakterien und Viren hemmt. Als vorsorgliche Leber und Immunstärkung werden zwei große Gläser z. B. Rote Beete-Saft (morgens und abends) empfohlen. Mischt man dem Saft noch geschabten Apfel zu, erhöht sich die entgiftende Wirkung des Getränks.

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Die Artischocke hat´s in sich Artischoke

Im 16. Jahrhundert galt sie als Potenzmittel Nummer 1. Im 18. Jahrhundert erkannte man ihre besondere Wirkung bei Gelbsucht und im 19. Jahrhundert bei Gallenleiden. In Frankreich wird die Pflanze so hoch gewertet, dass eine eigene Artischocken-Heilkunde entstanden ist. 

Hauptanwendungsgebiete: Arterienverkalkung, Zellulitis, Cholesterinerhöhung, Diabetes mellitus, Fettleibigkeit, Gallenleiden, Gicht,  Harnstofferhöhung, Lebererkrankungen, Schwäche, Stauungen.

Ausschlaggebend sind die ungewöhnlich hohen Bitterstoffe der Pflanze. Deshalb ist „Cynar“, ein ein Artischockenschnaps, im südlichen Europa als Aperitif so beliebt.  -  Natürlich geht es aber auch ohne Alkohol:

Täglich 2 Esslöffel guten Artischockensaftes, verdünnt mit Wasser, Molke oder anderem Gemüsesaft, beugen o. g. Leiden vor, regen darüber hinaus die Bildung von Blutkörperchen an, steigern die Durchblutung, kräftigen und die Blutgefäße bekannt. 

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KarottenKarotten geben Würmer keine Chance

Das ätherische Öl der Karotten wirkt lähmend auf die Muskulatur von Maden und Spulwürmern. Bei der gezielten Wurmkur gibt man 2 Tage möglichst viel geschabte Möhren und frischen Möhrensaft zum Frühstück. Zwischendurch werden die dadurch „wehrlosen“ Parasiten problemlos mit Abführmittel aus dem Körper geschleust.

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Gegen Krämpfe: Karotten und Tomaten Tomaten

Solanin heißt der krampflösende Wirkstoff, der sowohl in Tomaten als auch in Karotten enthalten ist und vor allem bei Schleimhautentzündungen vom Magen und Darm, bei Geschwüren und Darmkrämpfen eingesetzt wird. Bei der Kartoffel wirken zusätzlich Schleimstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die erkrankten Organe legen.

Tägliche Ration: Der Saft einer mittelgroßen Kartoffel. Die Tomate wartet zunächst mit ihren Fruchtsäuren auf, die Flüssigkeit ansaugen und die Stuhlmenge vergrößern.

Empfohlene Menge:  Unbegrenzt (bitte nur reife Tomaten verwenden, unreife Tomaten sind bei übermäßigem Verzehr giftig).

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Spinat kurbelt die Bauchspeicheldrüse an

Eigeldlich wird er immer nur wegen seines hohen Eisengehaltes erwähnt - aber der Spinat hat noch zwei weitere Trümpfe: Nämlich einen Spitzengehalt Folsäure und Spinat-Sekretin, zwei Stoffe, die vor allem bei bauchspeichelbedingter Verdauungsschwäche Abhilfe schaffen. Nehmen Sie 2 EL des Saftes vor den Mahlzeiten und verwenden Sie den Spinat häufig als Gemüse.

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Knoblauch - nicht nur als Cholesterinsenker Knoblauch

Die Cholesterin-Senkung durch das Allicin der wilden Knolle ist sicher bekannt. Darüber hinaus erweitert die uralte Heilwurzel die Blutgefäße, wirkt gegen Verdauungsstörungen, gegen Würmer, reduziert Wechseljahrbeschwerden und reguliert die Wirkung von chronischer Bleivergiftung. Zur Vorbeugung wird eine Wochenendkur geraten: Ausreichende (frische) Knoblauchmengen mit etwas Milch (reduziert den Geruch), fein zerhackt auf Brot von Samstag bis Sonntagabend. Kapseln (nicht ganz so wirksam) empfehlen sich nur bei Magenunverträglichkeit und bei gesellschaftlichen Verpflichtungen.

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