banner

Eigenbluttherapie - Heilkraft aus dem eigenen Körper

Die Themen dieser Seite:

Die Eigenbluttherapie eignet sich hervorragend zur Behandlung von Krankheiten, bei denen eine Störung des Immunsystems vorliegt. Sie ist außerdem leicht durchzuführen, noch dazu preisgünstig und nebenwirkungsarm. So ist die Behandlung mit Eigenblut auch seit vielen Jahren fester Bestandteil der naturheilkundlichen Therapie. Wie viele dieser Methoden, ist die Eigenbluttherapie nicht durch wissenschaftliche Forschung entstanden, sondern gründet sich auf einen reichen Erfahrungsschatz von mittlerweile beinahe einhundert Jahren. Durch die zunehmende Technisierung der Medizin in den vergangenen Jahrzehnten und deren Reduzierung auf das wissenschaftlich Beweisbare, geriet die Eigenbluttherapie stark in den Hintergrund.

Erst in jüngster Zeit besinnt sich eine immer größer werdende Anzahl von Ärzten und Therapeuten darauf, dass das wissenschaftlich Beweisbare längst nicht das Einzige ist, was sich zur Hebung des menschlichen Wohlbefindens eignet. Der Mensch ist ein hochvernetztes, dynamisches System mit tausenden von Einflussgrößen, die sich auch gegenseitig beeinflussen. Dies alles kann mit modernsten Heilmethoden, unter anderem der Biochemie oder Biokypernetik, nie vollständig erfasst werden. Deshalb sind Überlieferungen, Erfahrung und Intuition wesentliche Säulen der Medizin.

Erklärungsmodelle für das Wirken der Eigenbluttherapie

Es fehlt nicht an Ideen und Modellen, um die Wirkungsweise der Eigenbluttherapie zu erklären. Neben den lokalen Wirkungen bei der Injektionsbehandlung interessieren vor allem die sogenannten systematischen und allgemeine Einflüsse auf den ganzen Organismus. Hierbei kann man zwei verschiedene Ebenen unterscheiden:

Die substantielle Ebene

Außerhalb der Blutbahn wirkt das Blut wie ein Reizkörper auf den Organismus, der mit einer Entzündung reagiert

Die Informationsebene

Hier kommen die gleichen Vorstellungen zum Tragen, die auch zur Erklärung von Homöopathie, Akupunktur, Neuraltherapie u.s.w. bekannt sind. Durch die Eigenbluttherapie wird dem Körper eine spezielle Information präsentiert und der Körper gewissermaßen zur Mitarbeit aufgefordert. Wie wir mittlerweile wissen, enthält das Blut zahlreiche Botenstoffe, die über aktuelle und zurückliegende Krankheiten Informationen enthalten. Einige dieser Substanzen sind chemisch identifiziert worden, die meisten jedoch noch unbekannt. Eben diese Botenstoffe, die eine Krankheit besser beschreiben und charakterisieren, als selbst das am besten passende homöopathische Mittel, werden nun dem Körper präsentiert, um Heilkräfte gegen diese Krankheit zu aktivieren.

Mögliche Anwendungsformen der Eigenbluttherapie

  • intramuskuläre Spritzen
  • homöopathisch potenzierte Tropfen
  • Ozon-Sauerstofftherapie
  • hämatogene Oxidationstherapie (HOT)

Intramuskuläre Injektion

Je nach Krankheitsbild haben sich in der Praxis verschiedene Anwendungsformen der Eigenbluttherapie bewährt. Am geläufigsten ist die intramuskuläre Injektion von Eigenblut. Hierzu wird eine geringe Menge Blut aus der Ellenbogenvene und anschließend sofort in den Gesäßmuskel gespritzt. Dadurch, dass das Blut jetzt nicht mehr im Gefäßsystem zirkuliert, sondern sich im Zwischenzellgewebe befindet, steht nicht mehr die Transportfunktion des Blutes im Vordergrund, sondern es verstärkt die energetische Qualität, mit der die Heilreaktion ausgelöst werden kann. Die Eigenblutspritze kann nach Bedarf mit verschiedenen biologischen Medikamenten zur Wirkungsverstärkung angereichert werden. Meist wird eine Spritzenserie verabreicht, z.B. 10 Stück über 5 Wochen verteilt, wobei der Eigenblutanteil mit jeder Injektion erhöht wird. 

Potenzierte Eigenblutbehandlung

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Behandlung mit potenziertem Eigenblut. Hierbei kommt man dem Prinzip der Homöopathie am nächsten. Aus einem Tropfen Blut werden nach homöopathischen Herstellungskriterien Eigenbluttropfen hergestellt. Diese enthalten alle Informationen über die vorliegende Krankheit. Nach den Regeln der Homöopathie wählt man für akute Erkrankungen niedrige und für chronische Krankheiten eher höhere Potenzen (Verdünnungen). Von der potenzierten Eigenbluttherapie profitieren vor allem Kinder, da sie keine Angst vor Spritzen überwinden müssen. Auch sprechen sie besonders gut auf  eine homöopathische Behandlung an, weil meist noch wenige sogenannte Regulationsblokaden vorliegen.

Ozon-Sauerstofftherapie und HOT

Man kann auch das Eigenblut dem Organismus entnehmen, chemisch oder physikalisch anreichern und anschließend in das Blutgefäßsystem zurückgeben. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die Ozon-Sauerstofftherapie. Sie gehört zu den wirksamsten naturheilkundlichen Methoden, gerade auch bei schwierigen Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Durchblutungsstörungen, Autoimmunerkrankungen u.s.w.
Bei dieser Art der Eigenbluttherapie wird eine größere Menge Blut aus der Ellenbogenvene entnommen und mit einer Mischung aus zwei und dreiwertigem Sauerstoff versetzt. Dadurch laufen in Bruchteilen von Sekunden eine Reihe von wichtigen chemischen Reaktionen ab. Das so aufbereitete Blut wird dann langsam in die Vene wieder zurückgegeben. Vor allen Dingen die Sauerstofftransportfähigkeit, die Harmonisierung des Immunsystems, die Verbesserung der Infektabwehr und die Fließeigenschaft wird u. a. bei dieser Anwendungsform erreicht. 

Breites Behandlungsspektrum

Die Liste der Krankheiten, die mit der Eigenbluttherapie behandelt werden können ist sehr groß. Im Wesentlichen sind es die Erkrankungen, bei denen eine gestörte Reaktion des Immunsystems vorliegt. Das trifft z. B. auf alle Menschen zu, die mit übermäßig häufig auftretenden Infektionskrankheiten zu kämpfen haben. Meist sind es Kinder, speziell wenn mehrfach mit Antibiotika behandelt wurde, da in diesen Fällen das Immunsystem keine Gelegenheit hatte, sich zu trainieren und da außerdem durch die Antibiotikatherapie meist die Darmflora zerstört wurde. Hier bietet sich die potenzierte Eigenbluttherapie in Kombination mit einer mikrobiologischen Behandlung des Darmes geradezu an.

Die Krankheiten mit überschießender Reaktion des Immunsystems sind ein weiteres Feld der Eigenbluttherapie: Neurodermitis, Nahrungsmittelallergie, Nesselsucht, Asthma, um nur einige zu erwähnen. Interessanterweise sind es gerade die Krankheiten, die schulmedizinisch nicht geheilt werden können, sondern lediglich durch Symptomunterdrückung  gelindert werden. Die Eigenblutbehandlung  kann hier einen wesentlichen Beitrag  in Richtung  Heilung leisten, muss jedoch mit anderen Methoden kombiniert werden.

Autoimmunerkrankungen und Krebs sprechen ebenfalls gut auf Eigenblutbehandlung an. Denn hier liegt eine massive Fehlreaktion des Immunsystems vor. Bei den Autoimmunkrankheiten vermag der Körper nicht mehr zwischen körpereigenem und fremden Geweben zu unterscheiden  und greift so körpereigenes Gewebe an. Bei den bösartigen Erkrankungen schließlich ist das Immunsystem auf zellulärer und humoraler Ebene so massiv gestört, dass unkontrolliertes Zellwachstum, Entgleisung zahlreicher Enzyme und Regulationssysteme und schließlich der Tod eintritt. Auch hier leistet die Eigenbluttherapie einen wichtigen Beitrag  zur Heilung. Entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes ist eine Maximaltherapie auf allen Ebenen erforderlich unter Einbeziehung der Ozon-Sauerstofftherapie, Mistel-, Thymus- und mikrobiologische Therapie, Tumorverkleinerung durch geeignete Operationstechniken  sowie psychosomatische Therapie.

Krankheiten, die auf Eigenblut gut ansprechen

  • Infektionskrankheiten (beispielsweise häufige Bronchitis, Angina, Pilzerkrankungen)
  • Neurodermitis   - Heuschnupfen  - Asthma bronchiale  - Nahrungsmittelallergie  - Durchblutungsstörungen 
  • Schwindel, Ohrensausen  - bösartige Erkrankungen  - Autoimmunerkrankungen (wie z. B. Rheuma)
  • Alterskrankheiten  - Nachbehandlung nach Operationen u.s.w.  

nach oben

zurück